"Nachlese Schützenfest 2015"

Was für ein Fest, was für ein Wetter, was für eine tolle Feier, mit vielen Besucher und Teilnehmer an den Umzügen und das trotz der vielen grossen Veranstaltungen rund um in den Städten. So macht Schützenfest in unseren Orten Spass und lässt hoffen, auch für die Zukunft.

Am Samstag war zunächst der Gottesdienst in unserer St. Antonius Pfarrgemeinde der von Pfarrer Ekkehard Remmel abgehalten wurde.


Danach ging es Schlag auf Schlag mit dem Programm der Bruderschaft. Zum erstenmal wurde unser neuer Oberst Andreas Beine vor seinem Haus abgeholt. Und da gab es "Überraschung" ganz der Tradition im Hause Beine folgend einen Schnaps zu trinken. Beim Onkel EOBeine gab es den auch schon.

Weiter im Programm zum Ehrenmal. Dort gab es dann die Ehrungen der Gefallenen der 2 Weltkriege und den Zapfenstreich. Hier muss einmal gesagt werden, dass der von unserern beiden Musiken aus Boke und Schöning, in allerbester musikalischer Form und Qualität geboten wurde.

Keine Zeit zum Luft holen weiter geht es zum 40. jährigen Jubelkönigspaar Ferdi und Marietheres Schulte auffem Hof. Da wurden wir vom Balkon durch das Königspaar hultvoll begrüsst. Nachdem Ferdi seinen Orden und Marietheres eine Vase und die dazu gehörenden Blumen bekommen hatten, bat der Jubelkönig darum an sein Volk ein paar Worte richten zu dürfen. Kurz und bündig und wie es bei Maasmeiers üblich ist, mit viel Witz und einem Schalk im Nacken, grüsste Ferdi alle Musiker und Schützen. Jetzt sei es an der Zeit einen zu trinken, also..... Wasser marsch.

Von Ferdi zu Bernhard und Renate Diederich, unserem 25 jährigen Jubelpaar. Hier lies Andreas Beine alle Verdienste von Bernhard, die er sich in allen Jahren als Offizier der St. Antonius Schützen erworben hat, noch einmal Revue passieren. Dann luden auch Renate und Berndhard zm Umtrung ein. Und zum Bier gehört natürlich auch ein kleines Schnäpschen, den der Jubilar höchst persönlich an sein Schützenvolk verteilt hat. Leeeeecker. Danke Renate und Bernd.

Ja und beim Königspaar Jürgen und Marion angekommen, stand der Bierwagen bereits parat. Zum Umtrunk weggetreten lies Hauptmann Meinolf Niggemeier verlauten und schon gab es kein halten mehr. Ran ans Fass und Freibier trinken lautet das Motto, dass die Grosse Anzahl, ca. 220 Teilnehmer am Umzug, sich nicht zweimal sagen lies.
Nach dem abschreiten der Front und der Ankunft auf dem Zelt, gab es nur noch Party, Party, Party im rappelvollen Zelt mit der Live Band "Livehaftig".



Am Sonntag dann alles wie am Samstag. Fahnen am Heimathaus, Oberst zu Hause im Mastfeld, dann zum Königspaar Jürgen und Marion. Herrlich, nur zu hören, dass die Marschmusik der 3 Kapellen zwischen den Häusern wiederhallen. Das macht Freude darauf, wenn sie in deine Strasse einbiegen. Bei diesem geballten Musikangebot, bekommt man unweigerlich eine Gänsehaut. Und wenn dann ca. 400 Menschen und zahlreiche Gäste in deiner Strassen zusehen, dann weisst du, dass es richtig war den Vogel abzuschiessen und König der St. Antonius Bruderschaft zu sein.

Nach dem Umzug durch die Gemeinde und der Parade auf dem Festplatz standen dann noch Ehrungen verdienter Schützen auf dem Programm.
Dazu gehörten in diesem Jahr.

70 Jahre Felix Fischer, Hugo Heinrichsmeier

60 Jahre
Josef Mennemeier, Franz-Josef Frensemeier

50 Jahre
Friedel Dahlhoff, Hubert Steffensmeier,
Hans-Ulrich Prange, Reinhold Schulte

40 Jahre
Hubert Richter, Meinolf Niggemeier, Bernhard Deppe, Wilhelm Sandmeyer, Josef Burs,
Hermann-Josef Steiling, Hubert Sudhoff, Helge Masching, Alfons Köhsmeier, Bernhard Kuckuck

25 Jahre
Rainer Timmermann, Meinolf Neisemeier, Dieter Jaßmeier
 
Nach dem Königstanz im Zelt, Kaffe und Kuchen und dem grossartigen Konzert der Kapellen aus Boke, Schönig und dem Musikzug Sudhagen, Gab es dann das Tanzen mit den Kindern, mit dem Königspaar und seinem Hofstaat.
 
Beim Jungschützenschiessen, dass schon seit Jahren zum Sonntagnachmittag gehört, liessen sich die Jungschützen nicht lange bitten und holten zügig die Insignien vom Vogel.
Zepterprinz nach 7. Schuss Dustin Reibrich  Krone Franz-Niklas Niggmeier nach 25 Schuss
Apfelprinz und neuer Jungschützen König ist mit dem 82. Schuss Niklas Spork. Der Apfel fiel mit dem 15. Schuss. Soviel zum Sonntag.

Aber wir haben ja noch den Montag! Da brauchst du eine gute Kondition denn der Tag ist laaaang.
Um 09.00 Uhr beginnt der Tag mit einer heiligen Messe, die von Pfarrer Martin Beisler gelesen wurde. Dann Vogel abholen und aufsetzten und erst dann gibt es was zu Essen, sprich ein reichhaltiges Frühstück.
 
Andreas begrüsste dazu viele Gäste aus nah und fern. Die Frauen, die nun zum 2 mal dabei waren, unsere Bürgermeister aus Salzkotten und Lippstadt, die Pastöre Martin Beisler und Werner Beule, Wilfried Deppe Ortsvorsteher aus Mantinghausen, sowie zahlreich Abordnungen der Nachbarvereine.
 
Zwei Überraschungen hatte Andreas noch im Ärmel, Zum einen lies er Hauptmann Willi Kuckuck nach vorne kommen und ehrte ihn auf Grund seiner vielen Verdienste in der Bruderschaft. Er erhob Willi in den Stand der Ehrenoffiziere und verlieh ihm die Ehrenurkunde und das Ärmelband.
Mechtild Schulte hat, die noch handgeschriebene Chronik, in das Digitalezeitalter hineingebracht. 200 Seiten musten dabei neu geschrieben werden und wenn man weiss, dass es oft sehr schwer war überhaupt die Schriften zu entzieffern, dann weiss man was das für eine Leistung war. Dazu gab es von Andreas einen Blumenstrauss und ein kleines Geschenk. Das Lied der wehenden Fahnen, unser Schützenlied und die Hörnchen Puster runden den Morgen ab.
 
Und jetzt geht es los, auf das alle mit Spannung gewartet haben. Das Vogelschiessen. Es geht zügig voran.
 
Dirk Hansmeier mit dem 25. Schuss das Zepter  Andreas Ritter mit dem 32. Schuss den Apfel
Markus Deppe mit dem 48.Schuss die Krone Christian Schniedermeier mit dem 57. Schuss das Fass.
 
und dann die Frage wer wird neuer König. Es dauerte erst ein bisschen, dann wurde wieder geschossen und dann dauerte es wieder ein bisschen und dann wurde es ernst.
Nach einer Stunde ging Reiner Neisemeier an die Waffe und schoss den Vogel schon einmal mürbe. Prüfenden Blicke möglicher Aspiranten, oder auch derjenigen die wenigsten einen Schuss riskieren wollten, liessen diese aber schnell zu der Erkenntnis kommen das es gefährlich werden könnte.
Und dann kam "Barns" Nach ein paar Schüssen noch einmal kurze Absprache mit der Familie und dann schossen er und Reiner im wechsel auf den Vogel.
Dann kam der letzte Satz vor dem Schuss. Die Frage von Barns wo ist Reiner, er ist jetzt mit dem nächsten Schuss dran, beantworteten die Umstehenden
, das sie ihn holen wollen. Sagt Barns "Ach komm einer geht noch" Ja, so schnell kann es gehen mit dem König werden. Herrlich so ein Schützenfest.
Wir freuen uns auf ein Jahr mit Bernd und Carla Schniedermeier und ihrem Hofstaat im laufenden Schützenjahr.
 

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